20150426 HaSpa Marathon Hamburg - Eveline

26.04.2015 - HaSpa Marathon Hamburg - Bericht von Eveline Hahs

Mein erster Marathon

Freitag,24 April 12:30 Uhr: Zuerst hole ich Markus ab und dann Petra,zusammen fahren wir nach Hamburg,Petra und Markus wechseln sich ab mit dem fahren so das ich völlig entspannen kann und kommen um ca.19 uhr an.

Samstag: Mit der Bahn zur Messe fahren und die Startunterlagen abholen,dann auf der Messe shoppen,anschließen fuhren wir mit der Bahn durch Hamburg nicht viel laufen, brauche meine Kraft für Sonntag.Petra und Markus fragen, na, bist du nervös ? Davon spüre ich nichts, bin ganz ruhig und habe das Gefühl, ich laufe morgen nicht.

Abends lecker essen , den Kohlenhydratespeicher auffüllen, die beiden passen auf das ich genug esse. Vor dem schlafen gehen alles zurecht gelegt damit ich nichts vergesse.Markus macht mir 3 Leukoplastpflaster für den Unterarm fertig mit den Zwischenzeiten damit ich vergleichen kann ob ich in meiner Zeit bleibe.Er ist ein sehr fürsorglicher Begleiter.Dann geht es ab zum schlafen und ich bin immernoch nicht aufgeregt,na sowas.Langsam macht es mir selber Angst, ich bin doch sonst so hibbelig.

Sonntagmorgen 5:30h, aufstehen, fertig machen und dann ab zum Frühstück.Um kurz vor 7 Uhr machen wir uns auf dem Weg zur U Bahn, immernoch die Ruhe selbst.

Dort angekommen haben wir noch eine Stunde Zeit, gehen noch etwas im Botanischen Garten spazieren und um 8:15h laufe ich mich warm.Als ich zurück kam , war Markus weg,er lief um mich zu suchen, hatte Angst,ich würde mich verlaufen aber ich fand den Weg.

So, nun war warten angesagt.Bis wir zur Startllinie kamen dauerte es noch eine halbe Stunde,Petra war nervös und ich immernoch nicht,irgendwas stimmt doch nicht! Dann war es endlich soweit.Die ersten 10km lief ich für mich,hielt mich an den Rat von Michael W. ,dann traf ich auf 5 Std.Pacemaker,die ich von hinten aufholte da ich fast als letze startete.Ich dachte mir, da bleibst du dran, dann kommst du mit Sicherheit vor 5 Std. ins Ziel.Unterwegs lerne ich die 21 jährige Anna kennen die auch ihren ersten Marathon lief und wir beschlossen, das schaffen wir gemeinsam.Unsere Pacemakerin war super,wir hielten alle 5Km an zum trinken und essen ,dann ging es geschmeidig weiter. Als ich bei den Landungsbrücke vorbei kam, hörte ich laut jemanden meinen Namen rufen, schaute nach rechts und entdeckte zu meiner Überraschung, Petra und Markus die mich anfeuerten.Damit habe ich nicht gerechnet da wir uns bei Km 16-18 sehen wollten.Meine Freude war groß! Nun ging weiter, bei Km 16-18 traf ich die beiden wieder und es ging mir gut, keine Angst,keineGedanken daran ob ich es schaffe, einfach nur laufen und genießen.Die Hamburger/innen feuerten uns an,es war herrlich.Bei Km 30 sagte Anna zur Pacemakerin, nun kommt gleich der Mann mit Hammer,oh Gott! Sie , macht euch keine Gedanken, ihr seid gut und gleichmäßig gelaufen, der kommt nicht! Noch 12,195 Kilometer ,die schaffe ich auch noch.Dann kam Km 37 und ich sah Petra und Markus,sie schrien, Eveline, du siehst gut aus und so gelassen.Ja, ich fühlte mich gut,hatte nicht das Gefühl auf Zahnfleisch zu kauen.Noch etwas mehr als 5km dachte ich und freute mich auf`s Ziel.Als wir die 40km durchlaufen sind,sagte die Pacemakerin, nun habt ihr es bald geschafft, genießt die letzten 2 km und lauft mit einem lächeln ins Ziel.Darauf kannste dich verlassen dachte ich mir.Den letzten km zog ich noch mal an ,die anderen wurden langsamer,sie mussten ihre Zielzeit von 4:59h einhalten.Dann kam der rote Teppich und ich war nicht mehr zu halten,(bekomme gerade wieder Gänsehaut) und lief ins Ziel.Meine Freude war riesengroß,ich wusste, bin auf jeden Fall unter 5 Std.reingekommen und es war herrlich . Im Ziel traf ich Anna wieder ,die 1min vor mir ins Ziel kam und wir vielen uns in die Arme.Unsere Pacemakerin kam kurze Zeit auch ins Ziel und gratulierte uns,sie war einfach"Spitze".Anschließend ging ich zum Treffpunkt ,wo Petra und Markus auf mich warteten.Ich nahm beide in die Arme,sie waren die besten Begleiter die man sich denken kann und haben dazu beigetragen das es ein unvergessliches Erlebnis wurde. Nun konnte gefeiert werden und das taten wir auch!

Fazit: Es war mein schönster Lauf und es wird nicht der letze Marathon gewesen sein.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken die mich in der Vorbereitungszeit unterstützt und am Marathon Tag mitgefiebert haben.Ich konnte erst am Abend die Flut der Nachrichten lesen und war überwältigt von eurer Teilnahme.

Danke, eure Eveline

BILD

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